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Indischer Priester Dr. Amaladas Santiago berichtete von seinem Zentrum der Hoffnung

Veröffentlicht von Hendrik (hendrik kölsch) am 20.09.2007
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Pfarrer Dr. Amaladas Santiago, einer der beiden Priester, die von der Indienhilfe Irmgarteichen unterstützt werden, war im August 2007 in Irmgarteichen zu Besuch.

Seit seinem letzten Aufenthalt in Deutschland im Sommer 2004 hat sich viel verändert. Dazwischen lag die Tsunami-Katastrophe. Pfarrer Amaladas’ Pfarrei liegt zwar mehr im Landesinneren, er nahm jedoch in der Zeit danach viele Obdachlose auf, die zu seinem ‚Zentrum der Hoffnung’  geschickt wurden. Ein Altenheim und ein Krankenhaus müssen unterhalten werden. Das Einzugsgebiet ist groß, in dem Krankenhaus werden die Kranken der umliegenden ca. 30 Ortschaften in einem sehr armen ländlichen Gebiet aufgenommen. Außerdem leitet der indische Priester eine Schule und eine Nähschule für junge Frauen.

Um seine Arbeit weiter zu führen, ist er auf Spenden angewiesen. Dies wurde bei einem Info-Abend im Irmgarteichener Haus Cäcilia wieder einmal deutlich. Viele Interessierte hörten gespannt zu, als Pfr.Amaladas aus seiner Heimat berichtete.

Nun hat die Indienhilfe Irmgarteichen zum einen viele ehrenamtliche Helfer. Sie erhält aber auch Unterstützung von Schulen, christlichen Vereinen und anderen Institutionen. Eine große Hilfe leistet der Netphener Eckhard Schneider (Inhaber der REWE-Märkte in Kaan-Marienborn, Dreis-Tiefenbach, Geisweid und Kreuztal), er stellt alle Zutaten und Getränke für die verschiedenen Aktionen (z.B. Herbstwanderung, verschiedene Waffelback-Aktionen usw.) kostenlos zur Verfügung. Pfarrer Amaladas bedankte sich bei Herrn Schneider für das große Engagement und überreichte ihm eine in seiner Heimat gefertigte Kette. Diese Ketten werden in Indien besonderen Gästen als Willkommensgruß oder auch als Geschenk, um seinen Dank auszudrücken, übereicht.

Auch der Lindenschule in Weidenau am Bismarckplatz stattete der indische Priester einen Besuch ab. Durch verschiedene Aktionen wurde den Schülern der Alltag der Kinder in Indien näher gebracht. Seit vielen Jahren bestehen Kontakte zu den Schülern einer Schule in Südindien. Durch diese deutsch-indische Partnerschaft erfahren die Schüler viel über die Lebensgewohnheiten und die Kultur im anderen Land. Pfr.Amaladas bedankte sich bei den Schülern und Lehrern für ihr großes Engagement und überreichte dem Schulleiter Herbert Stausberg als Zeichen seines Dankes eine Kette.

Wer die Arbeit von Pfr.Amaladas unterstützen möchte, kann dies durch eine Spende auf das Konto der Indienhilfe: Volksbank  Siegerland  eG, Kt.Nr. 4415024610,  BLZ 46060040

Christa Reuter

 

Zuletzt geändert am: 04.11.2012 um 12:35

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