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Weidenauer Lindenschule hilft Schlern in Indien

Veröffentlicht von Hendrik (hendrik kölsch) am 04.11.2012
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Die Lindenschule am Weidenauer Bismarckplatz, eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache, vermittelt ihren Schülern seit vielen Jahren, dass es nicht auf der ganzen Welt eine Selbstverständlichkeit ist, dass die Kinder eine Schule besuchen dürfen. Viele Familien können es sich nicht leisten, ihr Kind in die Schule zu schicken. Die Lindenschule leistet durch finanzielle Unterstützung ihren Beitrag dazu, dass viele Kinder der armen Landbevölkerung im Süden Indiens eine Schule besuchen können. So besteht seit 15 Jahren eine Partnerschaft mit einer Grund- und Mittelschule in südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Die Partnerschule ist mehr als 7000 Kilometer entfernt. Das bei verschiedenen Aktionen von den Schülern der Lindenschule gesammelte Geld wird in Indien dringend benötigt und kommt dort direkt den Mädchen und Jungen zugute. Mit Begeisterung wurde deshalb der Besuch aus Indien empfangen.
 
Die beiden indischen Priester und Schulleiter Pfr. Amaladas und Pfr. Sebastian besuchen alle 2 bis 3 Jahre das Siegerland. Nach 3 Jahren war nun Pfr. Amaladas Gast in Irmgarteichen. Von der dortigen Indienhilfe werden seine Projekte seit über 30 Jahren finanziell unterstützt. Natürlich gehörte auch der Besuch der Lindenschule zu seinem umfangreichen Programm. Fotos der indischen Kinder in ihrem Schulalltag wurden dort gezeigt. Die ‚Lindenschüler’ hatten viele Fragen über den Unterricht in Indien, über die einheitliche Schulkleidung, Ferien, Klassenausflüge usw., und Pfr. Amaladas erklärte ihnen alles. Es war ebenso interessant zu erfahren, dass für die Kinder in Indien eine Schul- und später Berufsausbildung ganz wichtig ist, damit sie nicht hungern müssen. Geld vom Staat gibt es nicht, wer keine Arbeit hat, kann sich nichts zu essen kaufen.
 

Pfarrer Amaladas konnte vieles über den Alltag der indischen Kinder erzählen. Er dankte allen, die ihn Jahr für Jahr unterstützen. Ohne die finanzielle Hilfe wäre es nicht möglich, den Kindern der Ärmsten in Indien eine Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen. Dem Schulleiter der Lindenschule wurde eine in der Heimat des Priesters gefertigte Kette umgehängt. Diese Ketten werden in Indien besonderen Gästen als Willkommensgruß oder auch als Geschenk, um seinen Dank auszudrücken, überreicht. Zum Abschied versprach Pfr. Amaladas, bei seinem nächsten Besuch im Siegerland auch wieder in der Lindenschule vorbei zu schauen.

Foto: Pfarrer Amaladas aus Indien und der Schulleiter der Lindenschule, Herr Dieter Lammersdorf mit vielen Schülern

Text: Christa Reuter

Zuletzt geändert am: 04.11.2012 um 13:03

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